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Maria, sag mir, was es bedeutet, an die Auferstehung deines Sohnes zu glauben.

Nun denn, ich sage es dir, und vergiss es nicht.“ ...

  • Wenn du siehst, wie der Sturm die Wälder niedermäht, wie die Erdbeben die Städte zertrümmern, wie das Feuer dein Haus frisst, dann sag zu dir selber: ´Ich glaube, dass der Wald wieder aufwächst, dass die Erde wieder stillhalten wird, und mein Haus baue ich wieder auf.´
  • Wenn Alter oder Krankheit dein Leben bitter machen wollen, sag zu dir selbst: ,Christus ist auferstanden von den Toten und hat Himmel und Erde neu gemacht.'
  • Wenn deine Tochter/dein Sohn davonläuft und Abenteuer sucht wer weiß wo, und du fühlst als Vater oder Mutter, wie deine Träume zerrinnen, sag zu dir selbst: ,Mein Sohn wird Gott nicht entfliehen und wird heimkehren, weil Gott ihn liebt.'
  • Wenn dir die Welt wie eine einzige Niederlage Gottes erscheint und es dich ekelt vor der Verlotterung, vor der Rohheit und dem Terror, vor dem Krieg, der sich fortzeugt, und wenn die Erde dir wie das Chaos vorkommt, sag zu dir selbst: ´Jesus ist gestorben und auferstanden, um Rettung zu bringen, und sein Heil ist schon gegenwärtig unter uns.'
  • Wenn dein Vater oder deine Mutter, dein Sohn oder deine Tochter, deine Braut, dein liebster Freund vor dir auf dem Sterbebett liegen und du in der tödlichen Angst vor der Trennung auf sie blickst, sag zu dir selbst und zu ihnen: ,Wir werden uns wiedersehen im Reich Gottes, haben wir Mut!'

kreuz groß

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Durch Ihn die Welt sehen
Die richtige Perspektive haben.
Um durch-zu-blicken.
Um mehr zu sehen

 

Weg der Besinnung in Bad Kissingen

Jedes Jahr nach Fasching gehen wir freiwillig in die Wüste der Fastenzeit. Wir haben ein Ziel vor Augen,

das uns hilft, in kleinen Schritten immer weiter zu gehen – Ostern.

Doch es gibt auch während des Jahres unfreiwillige Wüstenzeiten in unserem Alltag.

Streit mit dem Partner,

Ärger mit den pubertierenden Kindern,

finanzielle Engpässe,

Probleme und Stress im Beruf,                                                                                                                                                           Foto: Georg Schierling/ pixelio.de

Missverständnisse mit Freunden,

schwere Krankheit in der Familie.

Plötzlich und unerwartet hilflos, kraftlos, allein.

Wie gut, dass wir uns jedes Jahr bewusst trainieren,

eine Wüstenzeit zu durchwandern bis zum Halleluja an Ostern.

Das hilft uns, die täglichen Wüstenzeiten hoffnungsvoll durchzustehen.

 

Sr. M Jutta Gehrlein


Menschen sehnen sich nach Frieden.

Doch immer wieder rückt die Gewalt uns ganz nah.

Gewalt gegen Kinder,

Gewalt gegen Frauen,

Gewalt wegen der Hautfarbe,

Gewalt wegen der Religion,

Gewalt aus Eifersucht,

Gewalt aus Rache,

Gewalt mit Worten,

Gewalt mitWaffen.

Gewalt beginnt im Kleinen,

Gewalt beginnt im eigenen Herzen.

Krieg – Terror – Gewalttaten

wecken in uns

die Sehnsucht nach Frieden.

Frieden im Herzen,

Frieden in den Familien,

Frieden in der ganzen Welt,

Frieden zwischen Völkern und Rassen,

Frieden zwischen Dir und mir.

Komm, lass uns beginnen!

 

Sr. M. Jutta Gehrlein

 

Foto: pixabay.com

Lieber Gott
schenke uns auch dieses Jahr einen gesegneten Advent.
Lass uns in der Leere sowie in der Fülle Deine Nähe spüren.
Überbrücke mit uns die soziale Distanz.
Schenke uns Phantasie, für andere da zu sein.
Sei das Netz in unseren Beziehungen.
Lenke unsere Herzen auf das Wesentliche – die Liebe.
Im Schauen der Sterne gib uns Weite und Ruhe und Zuversicht.
Segne und behüte uns auf dem Weg in das Wunder der Heiligen Nacht, in unsere Heimat. 

Verfasser: Michael Lehmler

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