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Liebe Mitbürger/innen von Goldbach und Unterafferbach,

auf Wunsch unseres Generalvikars und vieler Menschen, läuten jetzt jeden Abend um 21 Uhr die Glocken in unserer Pfarreiengemeinschaft.

Hier die Nachricht unseres Generalvikars:

Liebe Mitbrüder, liebe Seelsorgerinnen und Seelsorger, liebe Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Dienststellen und Einrichtungen des Bistums Würzburg,

seit einigen Tagen bereits wird in zahlreichen Gemeinden um 21:00 Uhr mit jeweils einer Glocke für 5 Minuten zum gemeinsamen Gebet in dieser Krisenzeit aufgerufen. Gleichzeitig sind alle eingeladen, eine brennende Kerze ins Fenster zu stellen, um diese große Gebetsgemeinschaft sichtbar zu machen.

 Die Diözese Würzburg schließt sich dieser Aktion an und bittet um das solidarische und verbindende Läuten der Glocken in allen Kirchen des Bistums.

 Sollte es vor Ort andere Traditionen geben, die dem Läuten entgegen stehen, bitten wir im Dialog mit unseren Glaubensgeschwistern der anderen Konfessionen zu einer Lösung zu finden, die dem Anliegen der großen Gebetsgemeinschaft gerecht wird.

 Mit herzlichen Grüßen

 Thomas Keßler

Generalivkar

Beistand, Trost und Hoffnung“

 Ein Wort der katholischen, evangelischen und orthodoxen Kirche in Deutschland

Anlässlich der weltweiten Krise um das Corona-Virus veröffentlichen der Vorsitzende der

Deutschen Bischofskonferenz, Bischof Dr. Georg Bätzing, der Ratsvorsitzende der

Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Landesbischof Dr. Heinrich Bedford-Strohm,

und der Vorsitzende der Orthodoxen Bischofskonferenz in Deutschland, Metropolit

Augoustinos, das gemeinsame Wort „Beistand, Trost und Hoffnung“.

 

Liebe Mitchristinnen und Mitchristen,

liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

 

die gegenwärtigen Tage sind geprägt von der krisenhaften Gesamtsituation, die durch die

Verbreitung des Corona-Virus hervorgerufen wird. Das Bemühen, die Verbreitung dieser

Krankheit zu verlangsamen, führt zu drastischen Maßnahmen. Jede und jeder von uns ist

konkret betroffen.

 

Da wir dieses Bemühen selbstverständlich unterstützen und uns an die staatlichen Vorgaben

konsequent halten wollen, wurden auch gemeindliche Veranstaltungen abgesagt und

kirchliche Einrichtungen weitgehend geschlossen. Sie können sicher nachvollziehen, wie

schwer es uns gefallen ist, in diesen beunruhigenden Zeiten alle öffentlichen Gottesdienste

auszusetzen. Gerade in schweren Zeiten ist es für uns Christen eigentlich unabdingbar, die

Nähe Gottes zu suchen, indem wir uns zu gemeinsamen Gebeten und Gottesdiensten

versammeln.

 

Und doch ist dieser Verzicht notwendig, um die Pandemie so weit als irgend möglich

einzugrenzen, deren schwerwiegende Auswirkungen wir alle persönlich zu spüren

bekommen. Uns alle treffen die Einschränkungen. Manche sind selbst oder in ihrem Umfeld

von Erkrankung, schweren Krankheitsverläufen oder gar Tod betroffen. Viele sind aufgrund

des gesellschaftlichen Stillstands in ihrer wirtschaftlichen Existenz bedroht und mit großen

Zukunftssorgen konfrontiert. Auch wenn die Gottesdienste derzeit nicht stattfinden können,

können Sie sich – das möchten wir Ihnen zusagen – unserer solidarischen Unterstützung,

unseres persönlichen Beistands und unseres Gebetes gewiss sein.

 

Wie alle unverschuldete Not, die über die menschliche Gemeinschaft kommt, so kennt auch

diese Krise keine Gerechtigkeit. Sie trifft die einen nur ganz am Rande, die anderen, oft genug

die Schwachen, aber mit aller Härte. Deshalb, aber auch wegen der notwendigen Isolation der

Menschen, sind das Füreinander-Dasein und die Solidarität in dieser Zeit so unabdingbar, um

das humane Angesicht unserer Gesellschaft nicht zu entstellen oder gar zu zerstören. Unser

großer Dank gilt allen im Gesundheitswesen, Ärztinnen und Ärzten, Krankenpflegerinnen und

Krankenpflegern und Freiwilligen, die oft bis zur Erschöpfung dafür sorgen, dass die

Erkrankten die bestmögliche Versorgung erhalten.

 

Gerade weil in diesen Tagen viele Grenzen und Barrieren zwischen Menschen errichtet

werden müssen, dürfen die Grenzen nicht in den Herzen hochgezogen werden. In einer solch

existenziellen Krise, in der auch die gesellschaftlichen Institutionen spürbar an ihre Grenzen

stoßen, kommt es auf jede und jeden Einzelnen an. Aber nicht, weil sich jeder dann selbst der

Nächste ist und jeder für sich allein kämpft, sondern weil jedes offene Ohr, jedes freundliche

Wort und jede helfende Hand besonders zählen und viel bedeuten. Es tut in der Seele gut zu

sehen, wie viel gelebte Humanität es angesichts dieser Krise in unserer Gesellschaft gibt! An

vielen Orten haben sich spontan Freiwillige bereit erklärt, Einkäufe für ältere oder kranke

Nachbarn zu erledigen oder Kinder zu betreuen, deren Eltern weiterhin ihrem Beruf

nachgehen müssen.

Auch in unseren Gemeinden gibt es viele, die mit Telefongesprächen, EMails

und anderen Medien den sozialen Kontakt aufrechterhalten und die Gemeinschaft

stärken. Dazu gehören auch die vielen Gebetsgruppen, die sich über das Internet verabreden.

 

Die gegenwärtige Pandemie hat weltweite Ausmaße. Sie betrifft nicht nur uns, sondern auch

die Menschen in den Kriegsregionen des Nahen Ostens, insbesondere Syriens, und in den

Flüchtlingslagern. Da hier Schutzmaßnahmen weitgehend fehlen, ist ihr Risiko zu erkranken

sogar noch größer. Deshalb dürfen wir auch sie nicht aus dem Blick verlieren.

 

Als Christen sind wir der festen Überzeugung: Krankheit ist keine Strafe Gottes – weder für

Einzelne, noch für ganze Gesellschaften, Nationen, Kontinente oder gar die ganze

Menschheit. Krankheiten gehören zu unserer menschlichen Natur als verwundbare und

zerbrechliche Wesen.

Dennoch können Krankheiten und Krisen sehr wohl den Glauben an die

Weisheit und Güte Gottes und auch an ihn selbst erschüttern. Krankheiten und Krisen stellen

uns Menschen vor Fragen, über die wir nicht leicht hinweggehen können. Auch wir Christen

sind mit diesen Fragen nach dem Sinn menschlichen Leids konfrontiert und haben keine

einfachen Antworten darauf. Die biblische Botschaft und der christliche Erlösungsglaube

sagen uns Menschen jedenfalls zu: Gott ist ein Freund des Lebens. Er liebt uns Menschen

und leidet mit uns. Gott will das Unheil nicht. Nicht das Unheil hat darum das letzte Wort,

sondern das Heil, das uns von Gott verheißen ist.

 

Wir Menschen sind verwundbar und verletzlich. Das wird uns in diesen Tagen schmerzhaft

bewusst. Deshalb ist es zutiefst menschlich, Verunsicherung und Angst zu spüren, wenn das

gesellschaftliche Leben zum Stillstand kommt, der Kontakt zu Freunden drastisch

eingeschränkt wird, alle Planungen von heute auf morgen durchkreuzt werden und wir nicht

wissen, was in den nächsten Wochen sich ereignen wird. Der auferstandene Christus, den wir

in einigen Tagen wieder feiern werden, ruft nach dem Zeugnis des Evangeliums den

Menschen in solcher Bedrängnis zu: „Fürchtet euch nicht!“ (Mt 28,5) Dieser Trost ermutigt

uns, angesichts der Not und der Angst nicht in Verzagtheit zu verharren, sondern Hoffnung

und Zuversicht zu schöpfen. Und Gott ist uns Menschen auch dann nahe, wenn wir nicht

selbstsicher und souverän sind, sondern unsicher tastend, suchend und fragend. Wer sich von

dieser Hoffnung leiten lässt, vermag anderen Beistand, Trost und Hoffnung zu spenden.

Wir Christen bereiten uns in der augenblicklichen Fasten- und Bußzeit auf das Osterfest vor.

Dabei weist ein Wort aus dem alttestamentlichen Buch Jesaja uns in aller Deutlichkeit darauf

hin, dass es nicht das rechte Fasten ist, „wenn man den Kopf hängen lässt wie ein Schilf“.

Dagegen ermutigt uns der Prophet, die „Fesseln des Unrechts zu lösen“ und uns den

Notleidenden zuzuwenden, und zeichnet eine Verheißung Gottes an den Horizont: „Dann

wird dein Licht hervorbrechen wie das Morgenrot und deine Heilung wird schnell gedeihen.“

(vgl. Jes 58,5–8)

 

Liebe Mitchristinnen und Mitchristen, liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

 

all jenen, die unter den äußeren Umständen schwer zu leiden haben, wünschen wir in den

kommenden Tagen und Wochen alle Kraft und die nötige Hilfe. Denen, die erkranken und an

Krankheiten leiden, wünschen wir Linderung und, wenn möglich, baldige Genesung.

Diejenigen aber, die sterben, empfehlen wir der Güte und Barmherzigkeit Gottes. Er möge sie

aufnehmen in sein Leben.

In diesen Zeiten der Verunsicherung begleiten Sie alle unsere Gebete und Segenswünsche!

Bleiben Sie behütet an Leib und Seele. Gott segne Sie!

 

Bonn und Hannover, den 20. März 2020

 

Bischof Dr. Georg Bätzing, Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz

 

Landesbischof Dr. Heinrich-Bedford-Strohm, Ratsvorsitzender der Evangelischen Kirche in

Deutschland (EKD)

 

Metropolit Augoustinos, Vorsitzender der Orthodoxen Bischofskonferenz in Deutschland

Liebe Mitchristen,

ich stelle Ihnen die 2. Version des Dekretes unseres Bischofs an dieser Stelle zur Verfügung.

Herzliche Grüße und bleiben Sie gesund!

Ihr Diakon Rudi Kraus

2020-03-16_Dekret_Bischof_Version_2.pdf

Liebe Pfarrgemeinde,

 

ich informiere Sie über die Allgemeinde Ausgangsbeschränkung, die ab Samstag 21. März gilt.

Viele Menschen haben sich leider nicht an die bisherigen Vorgaben gehalten, deshalb hat unser Ministerpräsident Söder diese Maßnahme ergriffen.

Halten Sie sich an diese Beschränkungen, damit Ihre Gesundheit und auch die Gesundheit Ihrer Liebsten nicht in Gefahr gerät.

Beten wir um Kraft und um Durchhaltevermögen in diesen schweren Zeiten.

Bitten wir um Gottes Segen für alle Ärzte, das Pflegepersonal und für uns alle.

Es segne uns der gute Gott, der Vater und der Sohn und der Heilige Geist. Amen

Bleiben Sie gesund!

 

Ihr Diakon Rudi Kraus

2020-03-20_Allgemeinverfügung_Ausgangsbeschraenkung.pdf

Liebe Frauen und Männer unserer Pfarreiengemeinschaft Goldbach,

über das Mehrgenerationenhaus wird die Möglichkeit angeboten, sich Hilfe zu holen.

Wir, als Pfarreiengemeinschaft und da vor allem die Frauen und Männer der Nachbarschaftshilfe, schließen uns gerne an und unterstützen dieses Angebot, so weit es uns möglich ist.

Es ist wichtig, dass die Koordination in einer Hand ist und deshalb wenden Sie sich, wenn Sie Hilfe brauchen an unten stehende Adresse.

Natürlich können Sie auch weiterhin im Pfarramt oder bei mir anrufen bwz. eine Mail schreiben.

 

Herzliche Grüße

Ihr Diakon Rudi Kraus

 

Hilfsangebote des Mehrgenerationenhauses

Liebe Goldbacherinnen und Goldbacher,

über unser Hilfstelefon im Mehrgenerationenhaus und per E-Mail oder Brief können Hilfebedürftige ihre nötigen Hilfeleistungen melden (Erledigung von Einkäufen oder Behördengängen, Gespräche über Telefon etc.):
– Einkaufstätigkeiten für das alltäglich Notwendige (Keine Hamstertouren!)
– Erledigung von Botengängen (Post, Arzt, Apotheke etc.)
– Telefonische Beratung und die Möglichkeit zum Zuhören bei vor allem alleinstehenden älteren Bürgern, die wenigstens einmal am Tag reden wollen

Hilfstelefon Sozialkoordinatorin Jutta Freund:  Tel. 6299940
E-Mail:    Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Postanschrift:       Mehrgenerationenhaus, Helfende Hände, Altmutterweg 2 – 4, 63773 Goldbach

Wenn sie ihre Hilfsanfrage an das Mehrgenerationenhaus gestellt haben, legen sie bitte die Unterlagen bzw. die Einkaufliste in einen Umschlag mit Bargeld, in einer leeren Einkaufstasche an einem vereinbarten Ort parat.
Zu ihrer eigenen Sicherheit werden sie den Helfern nicht persönlich begegnen. Sie erhalten dann ihren Einkauf, mit der Quittung und dem Restgeld zurück.

Liebe Priester, Diakone und pastorale Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter,
liebe Gläubige im Bistum Würzburg,
liebe Schwestern und Brüder!

Am Wochenende haben die Bundesregierung und die bayerische Staatsregierung die Schutzmaßnahmen vor dem Coronavirus drastisch verschärft. Nach der Schließung von Kindertageseinrichtungen und Schulen werden nun die Grenzen zu unseren Nachbarländern geschlossen. Ab Mittwoch schließen auch Gaststätten stundenweise und Bars und Freizeiteinrichtungen ganz. Veranstaltungen generell sind im Freistaat Bayern bis 19. April verboten.

Für unser Bistum Würzburg bedeutet dies, dass wir nun auch alle öffentlichen Gottesdienste bis 19. April aussetzen müssen. Wir müssen die bisherigen Vorgaben nachbessern, um Handlungssicherheit zu geben und eine Vereinheitlichung der Praxis herzustellen. Wir schließen uns damit an die staatlichen Maßnahmen bis zum Ende der Osterferien an.

Für die Gestaltung der Kar- und Ostertage wird es in den nächsten Tagen noch ergänzende Impulse geben. Die private Zelebration der Priester, ggf. mit einem Mitglied des Pastoralteams, unter Ausschluss der Öffentlichkeit ist erlaubt und in der gegenwärtigen Situation ein stellvertretender Vollzug. Sie nimmt dabei die besonderen Anliegen der Pfarrgemeinden und Pfarreiengemeinschaften mit ins Gebet.

Ich bin mir bewusst, dass dies ein drastischer Schritt ist, den es so noch nicht gegeben hat - bedauerlich, aber notwendig.

Die österliche Bußzeit gewinnt so eine ganz neue, bisher unbekannte Dimension. Die große Unterbrechung, die uns nun bevorsteht, bietet auch die Chance als eine Zeit der Einkehr:

Vielleicht nutzen wir die Zeit, über die Verletzlichkeit nachzudenken und die Unsicherheit, die uns besonders in diesen Tagen so beschäftigt.

Wir finden Zeit, uns auf das Wesentliche im Leben zu besinnen, den Nächsten in den Blick zu nehmen und im Gebet den Dialog mit Gott zu finden.

Das Aussetzen der Heiligen Messen bietet die Möglichkeit, „geistliche Kommunion“ neu zu entdecken. Die Sehnsucht nach der Kommunion findet ihren schönsten Ausdruck in dem Ausruf der Menschen bei der Brotvermehrung: „Herr, gib uns immer dieses Brot!“ (Joh 6,34).

Wir dürfen die Sehnsucht nach dem Brot spüren, das der Welt das Leben gibt.

Dieses Gebet und die Sehnsucht nach dem Brot des Lebens unterstützen wir durch die tägliche Übertragung von Gottesdiensten im Internet. Wochentags um 12:00 Uhr überträgt die Internetredaktion die Heilige Messe oder einen Kreuzweg oder eine andere liturgische Feier, sonntags um 10:00 Uhr immer die Messe.

Gebetsanregungen für persönliches Beten werden durch das Liturgiereferat spätestens ab Mittwoch, 18. März digital zur Verfügung gestellt.

Unter dem Motto "vernetzt vertrauen" bietet die Netzgemeinde da_zwischen in diesen Zeiten tägliche Impulse, aber auch Austausch mit Seelsorgern per Messenger auf dem Smartphone an. Die Netzgemeinde der Bistümer Freiburg, Speyer und Würzburg ist für alle offen.

Wir werden die Einzelseelsorge bei der derzeitigen Situation vor Ort nicht aus dem Blick verlieren und alle Möglichkeiten der Kommunikation, die uns noch zur Verfügung stehen, nutzen.

Geistliche Kommunion ist nicht nur Ausdruck persönlicher Frömmigkeit, sie zeigt sich auch in gemeinsamer Verantwortung und Solidarität. Geistliche Gemeinschaft benötigen wir weltweit in dem Wissen darum, dass wir in der globalisierten Welt nur noch in gemeinsamer Verantwortung die Krisen bewältigen können und ein Augenmerk auf die Menschen in prekären Lebensverhältnissen haben müssen, die besonders gefährdet sind; wo diesen Menschen keine wirksame Hilfe geleistet wird, springt die Gefahr über.

Geistliche Gemeinschaft brauchen wir mit den Alten und Kranken und besonders Gefährdeten, die jetzt keinen Besuch empfangen können und dürfen.

Geistliche Gemeinschaft besteht mit all denen, die in diesen Tagen treu und ausdauernd ihren Dienst leisten müssen und leisten wollen in Krankenhäusern, Pflegeeinrichtungen, bei den Rettungskräften, der Polizei, mit allen öffentlichen Diensten.

Geistliche Gemeinschaft gilt schließlich auch allen Genervten, Frustrierten, Enttäuschten und Verunsicherten, all denen, die jetzt nicht wissen, wo sie ihre Kinder gut versorgen können, die nicht wissen, wie es wirtschaftlich für sie weitergehen kann und soll, die politisch Verantwortung tragen und Entscheidungen treffen.

Beten wir gemeinsam

Gott, unser Vater.
Bedrückt vom Elend unserer Zeit,
kommen wir zu dir.
Sieh auf die Not und Hilflosigkeit so vieler Menschen.
Lass sie an ihrem Schicksal nicht zerbrechen.
Stärke unter uns
das Bewusstsein der Verantwortung füreinander,
damit wir anfangen,
geschwisterlich zu teilen und einander beizustehen.
Darum bitten wir durch Jesus Christus.

Ihr Bischof +Franz

Liebe Mitchristen,

unser Bischöf lädt täglich zur Mitfeier des Gottesdienstes im Internet ein.

Live-TV mit Bischof Jung oder einem Priester der Diözese,  immer um 12 Uhr: https://www.bistum-wuerzburg.de/index.php?id=5072

Ab Sonntag, 22. 3. 2020 wird dieser Gottesdienst auch im TV Mainfranken übertragen.

Sonntags um 10 Uhr

Werktags um 12 Uhr und um 19 Uhr.

Bitte, sagen Sie das allen Menschen, die keine Möglichkeit haben, das Internet zu benutzen!

Vielen Dank!

Ich wünsche Ihnen eine segensreiche Zeit mit Bischof Dr. Franz Jung und seinen Mitarbeitern.

Passen Sie auf sich und ihre Lieben auf und bleiben Sie gesund!

Ihr Diakon Rudi Kraus

Diese Nachricht, die ich vom Diözesanbüro Aschaffenburg erhielt, mache ich gerne öffentlich auf unserer Homepage.

Vielleicht finden Sie ja auf den verschiedenen Internetseiten etwas, womit Sie sich in die große Schar der betroffenen Menschen einreihen können.

Bleiben Sie gesund!

Ihr Diakon Rudi Kraus

Liebe KollegInnen, liebe Christen in den Gemeinden, in dieser Mail finden Sie einige Hinweise auf digitale Seelsorge und Angebote in Zeiten der Corona-Krise, die Sie an Interessierte in Ihren Gemeinden weitergeben oder auch auf Ihrer Homepage veröffentlichen können.

Infoseite und Hotline der Diözese Würzburg zum Coronavirus: https://www.bistum-wuerzburg.de/index.php?id=5072

Live-TV mit Bischof Jung immer um 12 Uhr: https://www.bistum-wuerzburg.de/index.php?id=5072

Netzgemeinde DA_ZWISCHEN: https://netzgemeinde-dazwischen.de/moechtest-du-mehr-da_zwischen-in-corona-zeiten/#more-3747 Jeden Tag versenden wir auf verschiedenen Messengern einen guten Gedanken, eine Idee für eine gute Tat, einen Bibelvers oder Gebet. Also etwas das dir Mut macht und dein Herz für dich und andere stärkt.

Internetseelsorge Diözese Würzburg und Internetseelsorge.de (Mailkontakt zu verschiedensten Seelsorgerinnen, die Ihnen antworten und Sie begleiten): https://www.internetseelsorge.de und dort spezielle Hinweise "Online gemeinsam glauben in Zeiten des Coronavirus ..." (Angebote im Moment, die bestimmt noch erweitert werden): https://www.internetseelsorge.de/index.php?id=261&fbclid=IwAR1poFU8V_VEdNPReBbdPhTIVFSOvAJCCfb3_F3xj4G8vSCH1cH7IQtOHKg

Und dann gibt es natürlich noch ganz viele praktische Ideen: Sich zu bestimmten Zeiten zu Meditation und Gebet "verabreden" Telefonischen Kontakt halten zu Menschen, von denen ich weiß, dass sie alleine sind Bibelteilen per Videokonferenz ... Einen Brief (von Kindern vielleicht auch ein Bild) ans Seniorenheim/Krankenhaus/Hospiz schicken an die Menschen, die nicht mehr besucht werden (können) und noch viel mehr ....

Ich bin hier auch am Sammeln von Ideen, wie Gemeinde- und Glaubensleben noch weitergehen kann, dazu haben wir nachher auch eine Videokonferenz mit KollegInnen aus anderen Bistümern. Falls jemand von Ihnen noch weitere Ideen hat, kann er / sie sich ja auch digital oder telefonisch melden.

Mit frohen Grüßen und bleiben Sie gesund für die Menschen um sie herum Walter Lang

Pastoralreferent Walter Lang Diözesanbeauftragter Internetseelsorge Ehe- und Familienseelsorge Alzenau und Aschaffenburg West Treibgasse 26 63739 Aschaffenburg Tel.: 06021 392 148 Email: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! www.internetseelsorge.bistum-wuerzburg.de www.netzgemeinde-dazwischen.de www.familienseelsorge-ab.de www.zeitfueruns.de

Kirchliches Leben in Zeiten von Corona - Schutzmaßnahmen und mehr

Wie in allen anderen Lebensbereichen fallen wegen der aktuellen Situation auch bei uns geplante Veranstaltungen aus, dazu auch die Gottesdienste. Unsere Kirchen sind aber am Tag offen und Sie sind herzlich zum Gebet eingeladen.

Zwei Punkte möchten wir Ihnen in dieser kritischen Situation sehr ans Herz legen:

  • Sehen Sie bitte aufmerksam darauf, wo in Ihrer Umgebung jemand Unterstützung benötigt. Solidarität und Hilfe brauchen unter anderem alte Menschen, die sich nicht mehr aus dem Haus wagen. Fragen Sie in der Nachbarschaft nach, ob jemand z.B. mit Lebensmittel-Einkäufen versorgt werden muss. Auch die Kinderbetreuung stellt manche Berufstätige vor Probleme, wenn sie z.B. keine unterstützenden Großeltern vor Ort haben. Vielleicht können Sie auch da Hilfe anbieten. Gerne nehmen wir hier über unser Pfarramt, uns Seelsorger und über die Nachbarschaftshilfe, Frau Elfriede Maidhof Tel. 54514, Meldungen entgegen, wenn Sie entweder eine Hilfe anbieten können oder Unterstützung in irgendeiner Form benötigen. Wir werden versuchen, Angebote und Anfragen zu koordinieren.
  • In der Fastenzeit finden normalerweise in den Gottesdiensten zwei große Kollekten für Menschen in Not statt. Durch die Einschränkung der Gottesdienstbesuche besteht die Gefahr, dass den Hilfswerken dringend notwendige Einnahmen für ihre zugesagten Projekte entgehen. Durch die aktuelle Berichterstattung in den Medien über die Corona-Epidemie ist z.B. das Leid der Flüchtlinge in Syrien und anderen Ländern in den Hintergrund gerückt. Deshalb bitten wir alle Gemeindemitglieder ganz herzlich, sich für diese beiden Hilfswerke eine Spenden-Überweisung zu überlegen. Es handelt sich um die Aktion MISEREOR (29.03.) und um die Hilfe für die Christen im Heiligen Land (Palmsonntag, 05.04.). Bitte überweisen Sie auf die Konten unserer Kirchenstiftungen, dabei den Vermerk „Misereor“ und/oder „Hl. Land“ nicht vergessen! Auf Wunsch erhalten Sie selbstverständlich eine Spendenquittung. Sie können natürliche auch direkt an die betreffenden Organisationen spenden. Die Kontakt- und Kontodaten finden Sie im Internet.

Unsere Konten sind:

St. Nikolaus, IBAN: DE04795625140000130745, BIC: GENODEF1AB1

St. Wendelin, IBAN: DE63795625140000300209, BIC: GENODEF1AB1

St. Maria Immaculata: IBAN: DE08795625140000133680, BIC: GENODEF1AB1

In den vergangenen Tagen wurde unsere Bevölkerung auf vielfache Weise darauf hingewiesen, sich in dieser Krise angemessen und vernünftig zu verhalten. Als Christen betonen wir: Diese Krise stellt nicht nur die Aufgabe, Ansteckungen zu vermeiden, sondern auch Solidarität und Mitmenschlichkeit zu praktizieren.

Danke für alles Mitwirken!

Ihr Diakon

Rudi Kraus

Liebe Pfarrgemeinde, liebe Besucher unserer Homepage,

alle Gottesdienste, die in der Gottesdienstordnung aufgeführt sind,

müssen auf Anweisung unseres Bischofs, leider entfallen.

Diese Anweisung gilt vorerst bis 19. April.

 

Bitte, haben sie Verständnis, wir möchten verhindern, dass sich das Virus weiter verbreitet!

 

Ihr Seelsorgeteam

Fastenhirtenwort: Bischof ermuntert zu kontemplativer Grundhaltung

Für mehr kontemplatives Gebet im gesamten Bistum Würzburg plädiert Bischof Dr. Franz Jung in seinem Hirtenwort zur Fastenzeit 2020. „Kontemplatives Beten führt in die Wirklichkeit des eigenen Lebens und es führt zu Gott“, betont der Bischof.

Kontemplation sei keine zusätzliche Tätigkeit. Es gehe vielmehr um die innere Haltung, aus Gott und von Gott her zu leben. „Sie kann eingeübt werden in Gottesdiensten, die Elemente der Stille enthalten. So können das Wort Gottes und die gottesdienstliche Feier in unseren Herzen nachhallen.“ Das Hirtenwort wurde am ersten Fastensonntag, 1. März, in allen Gottesdiensten im Bistum Würzburg vorgelesen. Gemeinden konnten es aber erstmals auch als Video- oder Tondatei beim Bistum beziehen und im Gottesdienst vorspielen. Das Hirtenwort ist in voller Länge auf der Homepage des Bistums unter https://www.bistum-wuerzburg.de/bistum/hirtenwort-fastenzeit abrufbar.

Gottesdienste in den Medien

Fernsehen

Jeden Sonntag überträgt das ZDF um 09:30 Uhr im Wechsel evangelische und katholische Gottesdienste live im Fernsehen.

Die ARD überträgt punktuell Gottesdienste. Eine Liste der geplanten Übertragungen sich unter: https://programm.ard.de/TV/Themenschwerpunkte/Kirche-und-Religion/Fernsehgottesdienste/Startseite

BibelTV überträgt den Gottesdienst aus dem Kölner Dom live sonntags um 10 Uhr.

Internet

Papstmessen als Live-Stream & Podcast:

https://www.vaticannews.va/de/papst.html

https://www.vaticannews.va/de/papst-franziskus/santa-marta-messe.pagelist.html

Gottesdienstübertragungen im WEB-TV von Domradio Köln

https://www.domradio.de/gottesdienst/uebertragungen-im-web-tv

Tagessegen und Abendgebet auf www.katholisch.de

Radio

Radio Horeb überträgt regelmäßig Gottesdienst. Einen Überblick gibt es hier:

https://www.horeb.org/programm/lebenshilfe/liturgie/

Eine Übersicht zu Gottesdienst-Übertragungen im Internet gibt es auch unter https://www.bibeltv.de/live-gottesdienste/

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